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Am 9. Juni 2014 fand um 11.00 Uhr der Ökumenische Pfingstmontagsgottesdienst vor dem Rathaus Schöneberg statt.
Zum 12. Mal seit dem Ökumenischen Kirchentag 2003 feierten evangelische, katholische, orthodoxe und freikirchliche Christen aus Schöneberg und Tempelhof gemeinsam den Beginn der Kirche.
Einen besonderen Akzent erhielt der Gottesdienst in diesem Jahr durch die Erinnerung an den amerikanischen Baptistenpastor und Bürgerrechtler Martin Luther King, der vor 50 Jahren Berlin besuchte und in den beiden Teilen der Stadt die Überwindung der Mauer beschwor. Der Gottesdienst erinnerte mit seinem Titel Wir haben einen Traum an die Vision des bedeutenden und 1968 ermordeten Vertreters des Kampfes gegen soziale Unterdrückung und Rassismus.


4. Gedenktafel
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Anläßlich des 50-jährigen Gedenkens des Besuchs von Dr. Martin Luther King und des 12. Ökumenischen Gottesdienstes am Rathaus Schöneberg wurde diese Gedenktafel erstellt. Sie wird in der Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinde Schöneberg zu sehen sein, dort einen würdigen Platz erhalten und zu einem späteren Zeitpunkt dem Rathaus Schöneberg überreicht werden.
Anläßlich der Gedenkfeier zum 17. Juni in Berlin wurden zwei Anfertigung dieser Gedenktafel von der Delegation aus Atlanta vom SCLC Präsidenten Dr. Charles Steele und Chairman Prof. Dr. Berhard Lafayette sowie Michael M. Schulz vom Martin Luther King Jr. Memorial Berlin und der Baptisten-Gemeinde Schöneberg der Willy Brandt Stiftung Berlin und dem John F. Kennedy Instut, FU Berlin überreicht.



Foto: © Michael Schulz


SCLC Delegation besucht das Bildungszentrum Elstal und das Jesse Owens Haus


mittleres Bild: C.Stiba, Generalsekräter BEFG · M.Schulz, MLK Memorial Berlin, Prof.Dr. LaFayette, SCLC

Im Rahmen des 3tägigen Berlinbesuchs anläßlich der Gedenkveranstaltung für die Opfer des 17. Juni 1953 besuchte die SCLC Delegation aus Atlanta gemeinsam mit Michael Schulz vom MLK Memorial Berlin Komitee das Bildungszentrum Elstal des BEFG sowie die Gedenkstätte für Jesse Owens auf dem Gelände des ehemaligen Olympischen Dorfes von 1936. Der weltbekannte Sportler stammte ebenfalls aus Atlanta.

From Berlin to Birmingham and Atlanta - die historische Linie der Reformen Martin Luthers über Martin Luther (Michael) King, sen. hin zu Dr. Martin Luther (Michael) King, jr.
Am 4. August 1934 wurde der 5. Baptistische Weltkongreß in Berlin Schöneberg eröffnet. Er fand in Berlin statt, um in diesem Jahr mit den deutschen Baptisten deren hundertjähriges Bestehen zu feiern. Anläßlich dieses Jubiläums besuchte Martin Luther King, sen. (daddy king) Berlin, als Teil einer zehnköpfigen Delegetation und Arbeitsgruppe farbiger Baptisten aus Atlanta gegen Rassismus und Antisemitismus. "King returned to Atlanta so inspired by his journey and the great Lutheran reformer Martin Luther, that he decided to change his name and that of his son." mehr>
"I come to you not altogether as a stranger, for the name that I happen to have is a name so familiar to you, so familiar to Germany, and so familiar to the world, and I am happy that my parents decided to name me after the great Reformer." so Dr. Martin Luther King, jr. am 13.09.1964 in der Marienkirche, Berlin
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