2015 50 Jahre Selma-Montgomery · 80 Jahre King sen. in Berlin

50 Jahre Marsch nach Montgomery

Im Sommer des Jahres 1965 ist auch in der Südstaaten-Stadt Selma das Wahlrecht für Afro-Amerikaner eine Realität, die nur auf dem Papier besteht. Dr. Martin Luther King, Jr. ist nicht länger bereit, diese Ungerechtigkeit weiter hinzunehmen. Zwei Jahre nach dem “Marsch auf Washington” und seiner berühmten “I have a dream”-Rede, versammelt er erneut Mitstreiter zum gewaltfreien Widerstand.
Historiendrama über Martin Luther King und seinen Marsch nach Montgomery (Alabama), der die USA grundlegend verändern sollte. Kinostart Deutschland: 19.02.2015
"Selma" director makes history with Golden Globe nod
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Glory, Common und John Legend, Oscar-Gewinner 2015: Bester Filmsong, aus dem Martin Luther King Drama „Selma“
 
Rede von Barack Obama auf der Brücke in Selma zum 50. Jahrestag (Auch 50 Jahre danach ist die Brücke, der Ort des brutalen Vorgehens der Polizei am 7.3.1965, noch immer nach einem hochrangigen Mitglied des Ku-Klux-Klan benannt - eine bittere Ironie!)
 
from left, Thomas Masters, Mayor of Riviera, Fla.,
 
Außenminister Steinmeier plant im Rahmen seiner USA Reise auch einen Besuch der Martin-Luther-King-Gedenkstätte in der Ebenezer Baptist Church in Atlanta. In diesem Tagen wird in den USA der drei sogenannten "Selma-nach-Montgomery-Märsche" im März 1965 gedacht, die einen wichtigen Meilenstein in der US-amerikanischen Bürgerrechtsbewegung darstellen: Mit den drei Märschen von Selma nach Montgomery im Bundesstaat Alabama, zu denen unter anderem Friedensnobelpreisträger Martin Luther King aufrief, demonstrierten Bürgerrechtler gegen die Diskriminierung der afroamerikanischen Bevölkerung. Die Verfilmung der Geschichte der Märsche durch die US-amerikanische Regisseurin Ava DuVernay läuft derzeit auch in deutschen Kinos und wurde für vier Golden Globes und zwei Oscars nominiert.

80 Jahre King sen. in Berlin

Michael King sen. besuchte im August 1934 mit 10 Baptisten-Predigern aus Atlanta im Rahmen einer 30-köpfigen Delegation der USA Berlin-Schöneberg, Potsdamer Str. 172, im ehemaligen Sportpalast, dem heutigen sogenannten Sozialpalast, neben dem Bunker an der Pallaststraße.

http://de.wikipedia.org/wiki/Pallasseum

Liebevoll genannt auch „Daddy King“ war er der Sprecher der amerikanischen Delegation gegen Rassismus und Antisemitismus, zu Zeiten als das Naziregime Diskriminierungsgesetze erarbeitete und die Barmererklärung der bekennenden Kirche verabschiedet wurde.

Der Anlaß war „The world Baptist Alliance Kongress", WBA, anlässlich des 100jährigen Bestehens der durch Johann Gerhard Oncken in Hamburg gegründeten Deutschen Baptisten, dies fand statt am Ort der ältesten Baptistengemeinde Berlins in Schöneberg.

Im gleichen Jahr spendete der U.S. Amerikaner und Baptist Rockefeller die notwendigen finanziellen Mittel zum Bau des Predigerseminars Hamburg-Horn, Rennbahnstraße 115.