MLK Ausstellung HH 2019 kl

© Daniel Schmöcker/Berlin

Anlässlich des 90. Geburtstages von Martin Luther King Jr. und Black History Month, zeigt das Amerikazentrum Hamburg  die Ausstellung “Martin Luther King Jr. @ Berlin 1964-2014”. Eine Ausstellung, die zum Nachdenken und zur Diskussion anregt.

Die Eröffnung am 24.01. um 19 Uhr moderiert Johanna Prinzessin von Sachsen-Coburg. Ihre Gäste sind u.a. Markus Michael Schulz, der Initiator des Martin Luther King Memorials in Berlin und Pastor Dr. Lütz. Von der HipHop Academy Hamburg treten die herausragende Solistin Precious und der Hamburger Rapper Redchild auf.

Die Ausstellung zeigt Text- und Bilddokumente, die von Berliner Schülern recherchiert und ausgewählt wurden, um einerseits das Leben und Wirken Kings darzustellen und um andererseits die Bedeutung seines Berlinaufenthaltes von 1964 und die Folgen bis in die heutige Zeit erfahrbar zu machen. Dabei kommen mehrere baptistische Zeitzeugen zu Wort und es werden Themen wie z.B. Christen in der DDR, Rassismus, Bürgerrechtsbewegung, die Friedliche Revolution, Black Music und Diskriminierung im Bildungssystem beleuchtet.

Ausstellungsdauer 25.01. - 04.04.19
04.04. · 16 Uhr Finissage "Martin Luther King Jr. @ Berlin 1964-2014" · mit dem Hamburger Rapper und Produzent Redchild, Michael M. Schulz vom Martin-Luther-King-Memorial Berlin und  Markus Meckel, der 1990 nach den ersten freien Wahlen in der DDR deren Außenminister wurde.
Über 500 Besucher, darunter auch viele Schulklassen, haben sich in den 10 Wochen auf die Spuren von Martin Luther Kings Berlinbesuch von 1964 begeben.

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Presse

Hintergrundinformationen

1. Das Amerikanische Generalkonsulat in Hamburg ist das zweitälteste US-amerikanische Konsulate auf der Welt (nach Liverpool). Vor 228
Jahren (am 17. Juni 1790) wurde es gegründet, wobei ein gebürtiger Hamburger schottischer Herkunft zum stellvertretenden Konsul ernannt wurde. Nach den Terroranschlägen vom 11. September 2001 in New York gehört das Generalkonsulat zu den bestbewachten Orten Hamburgs.
2. Martin Luther King war Baptistenpastor. Am 22. April 1834 ließen sich Johann Gerhard Oncken und sechs weitere Personen von dem amerikanischen Baptistenpastor Barnas Sears in Hamburg in der Elbe taufen. Tags darauf wurde in Hamburg die erste Baptistengemeinde Kontinentaleuropas gegründet. Die Gemeinde versammelte sich zunächst in der Onckenschen Wohnung in der Englischen Planke 7.
3. John D. Rockefeller (1839-1937), erster $-Milliardär der Weltgeschichte, ermöglichte als gläubiger Baptist den Bau des Predigerseminars der deutschen Baptisten in Hamburg. Im September 1888 zog das Predigerseminars der deutschen Baptisten in ein neues Gebäude an der Rennbahnstraße 115 in Hamburg-Horn. Das Grundstück war ein Geschenk des amerikanischen Industriellen John D.Rockefeller. Das Seminar wurde im Zweiten Weltkrieg total zerstört. Im Jahr 1989 wurde es im ehemaligen Olympischen Dorf bei Berlin neu eröffnet.
4. Arizona MLK day: Foto von Martin Luther King sr. ("Daddy King") mit Karl Heinz Walter während eines Besuches 1981. Karl Heinz Walter war damals mit Uwe Kühne als Vertreter des Gemeindejugendwerkes Hamburg nach Atlanta gereist. Ihr Besuch trug mit dazu bei, im Bundesstaat Arizona den Martin Luther King jr. Feiertag einzuführen. Arizona war einer der letzten Bundesstaaten, die den Feiertag einführten.
5. Das Chormusical /Martin Luther King/ wird am 18.01.2020 in Hamburg in der Alstersdorfer Sporthalle aufgeführt. Dafür werden ab sofort Sängerinnen und Sänger gesucht, sowohl Chöre als auch Einzelteilnehmer.**
6. Martin Luther King Jr. was a Boy Scout. From age 11 to age 13, King was registered as a member of Troop 151 in Atlanta. The troop met at Ebenezer Baptist Church. King’s father, Martin Luther King Sr., was the troop’s chartered organization representative.

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